| Unsere Vorjahrestour ging zunächst nach Uvdal im südnorwegischen Bezirk Buskerud. Ziel war der Wildnispark Langedrag, der
auch im Mittelpunkt einer beliebten norwegischen Fernsehsendung stand. Langedrag weicht völlig von anderen Tierparks ab, hier
können sich die Tiere in großen weitläufigen Gehegen bewegen. Außerdem liegt der Park mitten in einer offenen und natürlichen
Landschaft. Das auffälligste Tier, das wir dort zu Gesicht bekamen, war der Luchs, den wir aus nächster Nähe beobachten konnten. Die Kinder zwischen 10 und 14 Jahren waren allerdings mehr mit den Haustieren beschäftigt - man kann annehmen, dass diese Tiere zu den verwöhntesten der ganzen Welt gehören müssen...! |
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Wir wohnten in der Familienherberge von Uvdal, die in einem alten Amtsmannshof untergebracht ist. Zimmer Nr. 1 war im 19. Jahrhundert die Arrestzelle. Die älteren Kinder
waren belustigt, in alten Verbrecherbetten schlafen zu dürfen.
Nächtliche Bibersafari
Von Uvdal führte die Reise westwärts nach Kristiansand, der Hauptstadt des Sørlandets, und weiter ins Setesdal. Hier machten
wir Station im Evje Vandrerhjem, das ein Teil von Erlebniszentrum Troll Mountain Aktivitetssenter ist.
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Eigentlich wollten wir dort nur übernachten, aber ließen uns dann doch vom Aktivangebot verführen und holten uns am nächsten
Tag bei Floßfahrt auf dem Fluss ein paar ordentliche Wasserspritzer ab. Auch am nächsten Tag konnten wir uns nicht verabschieden
- die Erwachsenen unter uns mussten noch das Klettern probieren während einige Jüngere sich mit Wasserski vergnügten.
Aber auch hier waren Tiere die größte Attraktion, denn die Herberge organisierte eine abendliche Bibersafari. Den Kindern
konnten wir diese Tour nicht vorenthalten - diese flinken und putzigen Pelztiere zu erleben sollte für die Kinder unvergesslich
bleiben. Und welche Zähne sie haben!
Vogelparadies Runde
Vom Setesdal folgten wir der Straße übers Gebirge und verbrachten einige schöne Tage zwischen Fjorde und Fjells, bevor wir
Runde erreichten, unser Ziel im Westen. Diese weltberühmte Vogelinsel bietet ein Naturerlebnis, das man einfach nicht verpassen
darf. Vor allem die riesigen Kolonien der Papageientaucher sind bei Besuchern beliebt, aber auch um die fünfzigtausend Vogelpaare
der Dreizehenmöwe prägen die Insel.
Wir wohnten im Runde Vandrerhjem. Die Herberge liegt äußert schön und direkt auf der Insel. Mit dem Herbergswirt gingen wir auch auf Robbensafari und eine
Angeltour. Der Höhepunkt war ein Kabeljau, den unsere kleine 10jährige Teilnehmerin an Land zog. Er brachte etwa dasselbe
Gewicht auf die Waage brachte, wie sie selbst. Was für ein Fang!
Willkommen im Jotunheimen
Auf unseren Reisen in Norwegen galt immer das Motto "Wenn es den Kindern gefällt, geht es auch den Erwachsenen gut". Lange
Bergtouren blieben daher meist außen vor. Aber nun wollten wir den kleinen Kinderfüßen doch auch mal die Chance für einen
ordentlichen Muskelkater geben. Von der Vogelinsel Runde fuhren wir in Richtung Gudbrandsdal und Lom, dort bogen wir ab um
ins Jotunheimen-Gebirge zu gelangen, die bekannteste Bergwelt Norwegens. Unser Ziel war der Galdhøpiggen, der mit einer Höhe
von 2.469 Metern der höchste Gipfel Nordeuropas ist.
Nach einer Nacht im Bøverdalen Vandrerhjem fuhren wir auf der höchstgelegenen Bergstraße Nordeuropas zur Juvasshytta, den Ausgangspunkt für eine Besteigung. Von dort
sind es nur 600 Höhenmeter bis zum Gipfel, davon eine kurze Strecke über den Gletscher, wofür wir wie die meisten Wanderer
einen erfahrenen Bergführer nahmen. Für die Kinder war es ein Erlebnis im Seil zu gehen. Und der Nervenkitzel stieg noch an,
als dann plötzlich eine tiefe Gletscherspalte zu sehen war. Auf dem Gipfel gab es dann eine kleine Berghütte in welcher wir
etwas Leckeres zu essen kaufen konnten. Und die Aussicht - das muss man selbst erleben!
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Baumhaus in Brumund |
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"Grüße eines Norwegen-Fans"


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